1. Floridsdorfer Oktoberfest: Papai-Stellvertreterin sorgt für Eklat

Weil nur der Bezirksvorsteher, nicht aber sie und ihre SPÖ-Freunde offiziell begrüßt wurden, drohte Fitzbauer dem Veranstalter mit der nächsten behördlichen Ortsverhandlung – Jetzt fordert WIFF die Bezirksvorsteher-Stellvertreterin zum Rücktritt auf.

Weil sie selbst, der Floridsdorfer SPÖ-Klubobmann und zwei SPÖ-Bezirksrätinnen anlässlich der offiziellen Eröffnung des 1. Floridsdorfer Oktoberfestes im Areal der sogenannten „Traktorenfabrik“ im Industrie- und Gewerbegebiet an der Ruthnergasse vom Veranstalter bei dessen Begrüßungsrede nicht namentlich genannt wurden, rastete die Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Fitzbauer (SPÖ) via Facebook völlig aus und verstieg sich sogar zu einer Drohung gegen den Veranstalter.
 
Abgesehen von ihrer völlig negativen Beurteilung des mehrtägigen Festes gipfelte Fitzbauers Zorn über die Nichtbegrüßung in der Aussage und Drohung: „Der Veranstalter hat eindeutig Rechtspräferenz. Ich freu mich schon auf die nächste Ortsverhandlung!“
 
„In Wahrheit sind Fitzbauer und ihre Kollegen selbst schuld, dass sie nicht namentlich begrüßt wurden. Wir von WIFF sowie die eingeladenen Vertreter von FPÖ, ÖVP und NEOS waren gegen 17 Uhr vor Ort und haben uns persönlich auch durch Überreichung von Visitenkarten beim Veranstalter für die Einladung bedankt. Dies wurde von der erst um 18 Uhr eintreffenden SPÖ-Fraktion nicht so gehandhabt. Also konnte der Veranstalter in seiner Begrüßungsrede auch nur den ihm persönlich bekannten Bezirksvorsteher Papai sowie die Mandatare von WIFF, FPÖ, ÖVP und NEOS namentlich begrüßen“, rückt WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald das Verhalten der SPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin ins richtige Licht.
 
„Zudem hätte ja Papai selbst während des von ihm vollzogenen Bieranstichs den Veranstalter noch auf die Nichtbegrüßung seiner Parteigenossen hinweisen können, was dieser selbstverständlich nachgeholt hätte“, so Turtenwald.
 
Angesichts dieses skandalösen Verhaltens fordert die Fraktion von WIFF – Wir für Floridsdorf die SPÖ-Bezirksvorsteherin Ilse Fitzbauer zum Rücktritt auf. WIFF-Landesparteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimaek dazu: „Man kann durchaus Fehler machen, ein derartiges Ausrasten wegen einer Nichtbegrüßung bei einem Fest, verbunden noch dazu mit einer derartigen Drohung, stellt allerdings nicht mehr und nicht weniger die Androhung sogar eines Amtsmissbrauches zum wirtschaftlichen Schaden eines Unternehmers dar. Hier ist ein Rücktritt der SPÖ-Mandatarin unabdingbar!
 
Und was Fitzbauers Gejammere betreffend den Zigarettenrauch im Zelt und ihre dadurch stinkende Kleidung betrifft, erhebt sich die Frage: Warum ist sie dann Stunden lang in dem ’stinkenden Zelt‘ bei Speis‘ und Trank sitzen geblieben und nicht schon gemeinsam mit ihrem Chef Papai gegangen, der das Zelt wegen eines anderen Termins schon vor 20 Uhr wieder verlassen hat?“