22 Todesopfer klagen an: Sofortreaktion von NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf WIFF-Initiative.

Einen ersten Erfolg zeitigt die jüngste WIFF-Initiative für eine Entschärfung der „Raser-Strecke“ im Bereich der Exelberg-Landesstraße und der Tullner Straße, auf der in den letzten Jahren 22 Menschen, teils selbst verschuldet, teils aber durch Motorradraser verursachte Unfälle auch unverschuldet, ums Leben gekommen sind.

Vom ehemaligen NÖ-Landesrat und nunmehrigen WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek informiert, hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner binnen weniger Stunden reagiert und die für den NÖ-Bereich der Straße zuständige Bezirkshauptmannschaft Tulln mit einer Prüfung der Sachlage beauftragt. „Da der gefährliche Streckenbereich neben NÖ-Gebiet auch über den 14. und 17. Wiener Gemeindebezirk führt, wäre als erster Lösungsansatz ein ‚Kurzschluss‘ der dortigen Bezirksvorstehungen mit der BH Tulln sinnvoll“, schlägt Schimanek vor und verweist dabei auf die in dieser Sache vor einiger Zeit gebildete Bürgerinitiative von Anrainern.–
„Viele werden sich fragen, warum wir Floridsdorfer uns hier stark machen, aber nach dem leider auch selbst verschuldeten Unfalltod eines Freundes im Vorjahr und den 22 Todesopfern der letzten Jahre auf dieser Strecke sehen ich selbst und wir von WIFF es als unsere Pflicht an, über den Floridsdorfer Tellerrand zu blicken“ begründet Hans Jörg Schimanek die WIFF-Initiative. „Hier müssen einfach gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden, um der unsinnigen Raserei von Motorrad- aber auch Autolenkern auf dieser neuralgischen Strecke künftig Einhalt zu gebieten“.