50 Prozent der verurteilten Häftlinge sind Ausländer – Schimanek (WIFF) fragt: „Und wie schaut’s mit dem Migrationshintergrund bei den restlichen 50 Prozent aus?“

„Ausländeranteil in Justizanstalten hoch – Jeder 2. Häftling ist kein Österreicher“ – so titelte die „Kronenzeitung“ vom 1. Oktober einen bemerkenswerten Artikel auf Seite 19. Eine leider traurige Wahrheit, denn tatsächlich besitzen von den knapp 9.000 in den heimischen Gefängnissen einsitzenden rechtskräftig verurteilten Straftätern rund 50 % keine österreichische Staatsbürgerschaft. Ganz zu schweigen von der stets steigenden Anzahl von U-Häftlingen .

Davon in manchen Anstalten bis zu zwei Drittel Nicht-Österreicher, was zur gefährlichen Überfüllung der Justizanstalten führt. So etwa ist die Justizanstalt Wien-Josefstadt mit 16% mehr Häftlingen belegt, als eigentlich Platz hätten… – „Kein Wunder, dass es die Justiz angesichts eines solchen gefährlichen Überbelages nach der Festnahme von Straftätern durch die Polizei immer häufiger bei einer „Anzeige auf freiem Fuß“ belässt, wodurch das Sicherheitsgefühl von Frau und Herrn Österreicher immer negativer belastet wird“, kritisiert der Floridsdorfer Lokalpolitiker Hans Jörg Schimanek (WIFF) nach einer Reihe von kürzlichen Straftaten in seinem Heimatbezirk das Verhalten der Verantwortungsträger. Zugleich wirft er die Frage auf: „Warum baut man zum Beispiel nicht ohnehin für den Verkauf gedachte Bundesheer-Gebäude zu provisorischen Haftanstalten für kurz vor der Entlassung stehende sogenannte ‚leichtere Fälle‘ aus?“.