66 Jahre alter Gemeindebau: „Wiener Wohnen“ sagt „Njet“ zu neuen Fenstern…

Satte 66 Jahre hat der Gemeindebau in der Floridsdorfer Schenkendorfgasse 49 – 53 auf dem Buckel und seit Jahren schon wäre es hoch an der Zeit gewesen, den Wohnungsfenster-Altbestand zu auszuwechseln.

„Doch statt neuer Fenster hat man immer neue Tischler geschickt, die jedoch eine erfolgreiche Reparatur wegen des desolaten Zustandes abgelehnt haben“, so Gabriele P., die sich um ihren in dem Bau wohnenden Vater kümmert, nachdem sie WIFF um Hilfe gebeten hatte. Anlässlich eines Lokalaugenscheines konnte sich WIFF-Bezirksrat Turtenwald denn auch von dem seiner Meinung nach „unhaltbaren Zustand“ überzeugen: „Das Fensterholz zerbröselt an manchen Stellen, der Kitt hält das Glas nicht mehr und bei Wind oder Sturm muss die Wohnung ja einem durchlüfteten Hausflur gleichen. Ganz zu schweigen, dass bei Regen – wie an den Innentapeten ersichtlich – das Wasser durch die undichten Fenstern ins Wohnungsinnere dringt“, sieht Turtenwald bei „Wiener Wohnen“ akuten Handlungsbedarf.
 
„Wir werden jetzt einen unabhängigen Tischlermeister um seine Expertise ersuchen und danach bei ‚Wiener Wohnen‘ Druck machen. Denn es ist wohl beschämend, dass eine Tochter ihrem alten Vater zusätzlich einen elektrischen Heizkörper anschaffen muss, um ihn vor der andauernden Zugluft im Wohnungsinneren zu schützen. Es kann und darf einfach nicht sein, dass der ‚Bürokratie-Moloch Wiener Wohnen‘ gerade die Schwächsten immer wieder im Regen stehen lässt!“, so der WIFF-Bezirkspolitiker abschließend.