Acht  Wiener Bürgerinitiativen kämpfen künftig gemeinsam: „Jetzt reicht es uns mit der Bürgerbeleidigung statt Bürgerbeteiligung“

Einigen Wiener Bürgerinitiativen platzt angesichts der „Überheblichkeit von Politik und Behörden“ jetzt endgültig der Kragen. Vor wenigen Tagen haben sich daher acht Wiener Initiativen darauf verständigt, künftig gemeinsam in Form eines Initiativen-Teams aufzutreten. „Wir wollen uns die Bürgerbeleidigung statt der versprochenen Bürgerbeteiligung durch die Wiener Stadtregierung nicht mehr länger gefallen lassen“, so auch Siemens-Äcker-Initiativen-Sprecher Helmut Sommerer. Bei ihrem Gründungstreffen auf einem – wie es in der gemeinsamen Presseaussendung heißt – „trostlosen Baufeld in der Seestadt Aspern“ haben die Vertreter der acht Bürgerinitiativen das Ziel gesetzt, „die breite Öffentlichkeit Wiens in Zeiten von negativen Schlagzeilen rund um millionenschwere Baukartelle und mögliche Korruptionsskandale wachzurütteln“.

Und die Politgranden konfrontieren sie mit der Frage: „Stellen Vassilakou, Chorherr und Ludwig ihre Ideologien über die Menschen?“. In einer gemeinsamen Presseaussendung (siehe Anhang) präsentieren sich die „ersten acht“ (O-Ton Helmut Sommerer) Bürgerinitiativen den Medien und der Wiener  Öffentlichkeit.