Alkoholverbot für Franz Jonas-Platz: WIFF macht Bezirksvorsteher Papai Beine…

Seit Anfang 2013 bemüht sich WIFF – Wir für Floridsdorf darum, eine Mehrheit im Bezirksparlament von der Sinnhaftigkeit eines Verbotes des öffentlichen Konsums alkoholischer Getränke im Bereich des Floridsdorfer Bahnhofes und des Franz Jonas-Platzes zu überzeugen.

Doch stereotyp hat sich an vorderster Front stets die SPÖ-Fraktion gegen den WIFF-Vorschlag ausgesprochen. „Selbst die vor allem während der wärmeren Jahreszeit fast täglichen Alkoholexzesse und unsere diesbezüglichen Fotodokumentationen konnten vor allem die Genossen nicht von ihrem ‚Njet‘ zu unserer Forderung abbringen“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, die sich nunmehr über das plötzliche Umdenken von Bezirksvorsteher Papai freuen: „Offenbar ist Herrn Papai unsere Presseaussendung vom 18. Februar 2017 (s

iehe Anhang) in die Glieder gefahren, mit der wir ihm in Erinnerung gebracht haben dürften, dass selbst sein Parteichef und Bürgermeister einem öffentlichen Alk-Verbot etwa auf dem Praterstern nicht abgeneigt ist“.

– Nunmehr hat Papai die zuständige Stadträtin Frauenberger in einem Schreiben vom 10. März 2017 ersucht, auch den Franz Jonas-Platz diesbezüglich in einen allfälligen Prüfungsauftrag mit einzubeziehen (Beispiel Praterstern / Anm.). Papais in seinem Schreiben an Frauenberger dokumentierte 180-Grad-Wendung wortwörtlich: „…könnte ein Alkoholverbot dazu beitragen, Konfliktsituationen erst gar nicht aufkommen zu lassen und so der sensibilisierten Wahrnehmung der Bevölkerung Rechnung zu tragen und sollte daher geprüft werden“. –

Da bleibt uns an die Adresse des Bezirksvorstehers nur ein ‚Dankeschön für’s Umdenken‘ so nach dem Motto: Man darf ja auch g’scheiter werden!“, so Schimanek und Turtenwald abschließend in der Hoffnung, dass es nicht nur bei Briefen bleibt.