Alle beraten über die Belebung des Floridsdorfer Marktes… …die tägliche Wirklichkeit zeigt Fakten!

Während die Bezirkspolitik seit Jahren berät, wie man den Floridsdorfer Markt (Schlingermakrt) attraktiver gestalten kann und auch schon viel Steuergeld in oft wirkungslose Aktionen investiert worden ist, zeigt der „tägliche Markt“ leider die triste Wirklichkeit auf. „Wenn die Stadt Wien und deren Magistrate nicht einmal die primitivsten Erfordernisse zur Betreibung eines Marktes, nämlich Sauberkeit, gewährleisten können, sollte man damit aufhören, von ‚Attraktivierung‘ zu schwadronieren“, sagt dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Mit solchen Bildern könne man keine Marktkunden gewinnen, sondern lediglich vertreiben.
Ist schon die „Müllinsel“ des Marktes an sich keine Augenweide, so führen die ausgedehnten Mittagspausen des dortigen Aufsehers täglich zu Zuständen, wie auf unserem WIFF-Foto ersichtlich. Denn während der Mittagspausen werden die Kontainer versperrt, sodass manche Standler ihre leeren Kisten und Schachteln dann einfach davor lagern. Erst nach seiner Rückkehr werden vom MA-Mitarbeiter die Müllberge in den Kontainern entsorgt. Dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: „Der Magistrat sollte sich mit seinen Öffnungszeiten an die Betriebszeiten der Standler halten, die ja an den ersten Wochentagen ohnehin meist um 14.30 Uhr ihre Stände schließen. Eine Mittagspause steht zwar jedem Mitarbeiter zu, aber bei Marktbetrieb muss eine Müllinsel eben auch geöffnet sein. Dafür hätte das Marktamt in jedem Fall zu sorgen!“