Allißengasse: „Russischer“ Baustellenverkehr empört Anrainer, Radfahrer und Spaziergänger.

Seit zwischen der Ruthnergasse und der Draugasse in der gesamten Länge der benachbarten Allißengasse ein Großbauvorhaben – es werden dort in einer langen Zeile 51 Wohneinheiten (Doppel- und Einzelhäuser) errichtet – begonnen wurde, gehen die Wogen hoch in der Allißensiedlung.

„Die Empörung ist durchaus berechtigt, denn der dortige Baustellenverkehr spottet jeder Beschreibung“, stellte auch WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek anlässlich eines Lokalaugenscheines mit Anrainern fest. Obwohl ursprünglich vereinbart war, den Baustellenverkehr über die zwischen Ruthnergasse und Draugasse eigens eingerichtete Baustraße zu führen, sind in der schmalen und aufgrund der Fahrbahnbeschaffenheit für den Schwerverkehr ungeeigneten Allißengasse tagtäglich schwere Lkw oft sogar gegen die dortige Einbahnregelung unterwegs.
 
„Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) hat, wie er in einer Aussendung an die Bewohner der Siedlung mitteilte, aus diesem Grund beim Magistrat die Aufstellung eines Fahrverbotes für Lkw über 7,5 Tonnen, ausgenommen Müllfahrzeuge, erwirkt. Jetzt allerdings sind diese Tafeln verhüllt und damit außer Kraft gesetzt“, wundert sich Schimanek und fordert den Bezirksvorsteher auf, hier umgehend tätig zu werden.
 
„Neben der zusätzlichen Belastung der Anrainer darf es einfach nicht angehen, dass die fragile Fahrbahn der Allißengasse tagtäglich durch schwere Lkw in Mitleidenschaft gezogen wird und Floridsdorf dann die erforderliche Sanierung aus dem Bezirksbudget berappen muss“, so Schimanek abschließend an die Adresse von BV Papai (SPÖ).