Alte Donau: Wasserspiegel-Absenkung zur Badesaison… Schlingpflanzen, Algen, Makrophyten ufern aus –  Hilferuf der Bewohner des „Dragonerhäufls“

In den letzten Jahren wurde die Alte Donau offenbar zu einem „Versuchsgewässer“ umfunktioniert. Immer wieder beklagten sich regelmäßige Besucher und Anrainer etwa der Ufersiedlung „Dragonerhäufl“ über zu lang andauernde Absenkungen des Wasserspiegels. Heuer eskaliert die Situation sogar während der Badesaison: Am Beispiel „Dragonerhäufl“ spotten die Uferbereiche jeder Beschreibung. Immer mehr Unrat oder tote Fische werden ans veralgte Ufer gespült, „und die Geruchsbelästigung wird auch täglich intensiver“, beklagt sich etwa Anrainerin Elisabeth W., die WIFF auch zahlreiche Beweisfotos übermittelt hat. Derzeit beträgt der Wasserunterstand gegenüber dem Normalzustand noch immer 40 bis 50 Zentimeter.
„Man kann den Beschwerdeführern doch nicht andauernd mit Hinweisen auf Erprobungen neuer Methoden kommen oder sie mit dem neuen Frischwasserzufuhrsystem bzw. Filteranlagen vertrösten. Langsam werden die Verantwortlichen bei Magistrat und Via Donau unglaubwürdig“, sagt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Er fordert die zuständige Stadträtin Sima auch auf, „die unsägliche Geschichte um die Mähboote lückenlos auf den Tisch zu legen. Hier wurden und werden immerhin unsere Steuergelder in den Sand gesetzt!“

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