Alte Donau: Wird Kauf der neuen Mähboote zum Megaflop? – Bereiche des Gewässers nach wie vor unpassierbar.

Was die Wienerinnen und Wiener von den Jubelmeldungen aus dem Umweltressort der Stadträtin Sima (SPÖ) über die „erfolgreiche Befreiung der Alten Donau vom Wildwuchs der Wasserpflanzen“ zu halten haben, hat sich am 3. August anlässlich eines WIFF-Lokalaugenscheines eindeutig herausgestellt: Nämlich NICHTS.

Unsere beiden Beweisfotos zeigen den total veralgten Durchfahrtsbereich auf Höhe der Kagraner Brücke. „Wie uns Zeugen berichtet haben, mussten tags zuvor einige im Tang stecken gebliebene kleine Boote geborgen werden“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Der Bezirkspolitiker befürchtet, dass die Vertragskündigung der bis 2017 im Einsatz gewesenen großen Mähbootflotte eines privaten Betreibers und der darauf folgende Ankauf teurer kleiner Mähboote durch die Stadt Wien zu einem totalen Flop auf Steuerzahlers Kosten werden könnte.