Altlast „Siemensäcker“: Abschied von „Grün“…

Die „Grünen“ haben sich bekanntlich jüngst in Eigeninszenierung aus dem Parlament „hinauskatapultiert“ – jetzt scheint der „Todestrieb“ der einstmaligen „Umweltpartei“ auch auf Floridsdorf übergegriffen zu haben.

„Wie anders wäre es wohl zu erklären, dass die zuletzt ‚umgekrempelten‘ Bezirksgrünen bei der Errichtung einer großen Wohnhausanlage nächst der Floridsdorfer Heinrich von Buol-Gasse mit 35 Meter hohen Wohntürmen direkt auf einer illegalen Mülldeponie mit mannigfaltigen auch gefährlichen Altlasten im Erdreich ‚vornehme Zurückhaltung‘ an den Tag legen“, fragen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Die mit Fotobeweisen dokumentierten Hinweise der Bürgerinitiative „Siemensäcker“ auf nachweislich ausgelaufene Ölfässer und andere Schadstoffe wurden etwa vom Floridsdorfer Bezirksklubobmann der Grünen, Berger, lediglich damit beantwortet, dass alle aus Baugruben geborgenen Stoffe und Gegenstände von den Baufirmen ordnungsgemäß auf dafür geeigneten Deponien entsorgt würden.
 
„Was neben den Baugruben im Erdreich lagert und was durch das Schlagen von Spundwänden und durch sogenannte Rüttelstopfungen mit dem Grundwasser geschieht, interessiert offenbar nicht“, so anlässlich eines WIFF-Lokalaugenscheines Vertreter der Bürgerinitiative, die bis zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtshofes über einen eingebrachten Antrag auf Einleitung einer von der MA 22 (Umwelt) abgelehnten Umweltverträglichkeitsprüfung nach wie vor einen sofortigen Baustopp fordern.