Am 23. April ist Ramadan-Beginn – WIFF-Appell an alle islamischen Glaubensvereine: „Sorgen Sie für die Einhaltung der zu Ramadan gültigen Verbote der Gesundheitsbehörden!“

Während des vom 23. April bis 23. Mai währenden Ramadan, dem heiligen Fastenfest der Muslime, herrscht üblicher Weise in den Moscheen Hochbetrieb. Wie auf den Fotos vom Vorjahr ersichtlich, strömen die Islam-Gläubigen in Scharen auch beispielsweise in das große Islamisch Zentrum am Floridsdorfer Hubertusdamm. Oftmals – vor allem anlässlich Ramadan – werden die Gottesdienste wegen Platzmangels via Lautsprecher sogar auf dem Vorplatz gefeiert. Gleiche Szenen spielen sich dann auchauch in den zahlreichen anderen Moscheen in Wien und in ganz Österreich ab.

„Heuer können die islamischen Würdenträger und Vereinsobmänner angesichts der Corona-Krise beweisen, wie sehr sie ihre Anhänger im Griff haben und zum Gebet zu Hause veranlassen können“, hoffen die beiden Floridsdorfer WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald und warnen im Voraus: „Verhaltensweisen vornehmlich der türkischen und islamischen Community mit Massentreffen wie an den jüngsten Schönwettertagen am Marchfeldkanal oder auf der Donauinsel müssen unter allen Umständen verhindert werden!“
 
Sollten seitens der Behörden Kirchenfeiern mit begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Abstand der Gläubigen voneinander genehmigt werden, dürfte auf die Polizei allerdings ein Monsterprogramm zukommen. „Viele Muslime werden dann in Massen zu den Moscheen strömen und Einlass begehren. Hier wird es unbedingt geeigneter Sicherungsmaßnahmen samt Vorab-Aufrufen auch der Moscheenbetreiber bedürfen, um Chaos und daraus unvermeidlich resultierende Virus-Übertragungen zu vermeiden“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.
– Fotos: diepresse.com / Erzdiözese Wien.