Am Beispiel Donaufeld: Floridsdorf benötigt dringend mehr Grün im dicht verbauten Gebiet statt „jedes Jahr einen neuen Park“ a là BV Papai!

Der Plan von Bezirksvorsteher Papai (SPÖ), die Floridsdorfer Bevölkerung jedes Jahr mit einem neuen Park beglücken zu wollen, wird angesichts der vielen Grünräume in unserem Bezirk (z. B. Donauinsel, Alte Donau, Bisamberg usw.) und dem ohnehin größten Parkangebot aller Wiener Bezirke von einem Großteil der Bürger negativ beurteilt.

„Mehr Grün wäre vor allem in dichtverbauten Wohngebieten in so manchen engen Gassen weitaus wichtiger als jedes Jahr ein neuer Park“, meinen auch viele Bewohner beispielsweise der Häuser in Seitengassen der Leopoldauer Straße. „Am Beispiel Schenkendorfgasse ist ersichtlich, dass Bauminseln in einer Entfernung von etwa achtzig bis hundert Meter durchaus ansehnlich wären, was auch zu einer Erhöhung der Lebensqualität der dort wohnenden Menschen beitragen würde“, ist WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek überzeugt. Gegner dieser Idee verweisen hingegen darauf, dass durch solche Bauminseln Parkplätze verloren gehen würden. Dies wiederum lässt der WIFF-Bezirkspolitiker nicht gelten: „Wohn- und Lebensqualität der Menschen muss doch eindeutig der Vorrang gegeben werden. Unbedingt geändert sollte aber die Wiener Bauordnung werden, die bei neuen Wohnbauten derzeit die Errichtung nur eines Garagenplatzes pro 100 Quadratmeter Wohnfläche vorsieht. Hier sollte wieder die alte Regel ‚Ein Garagenplatz pro Wohnung‘ in Kraft gesetzt werden, zumal ja derzeit wegen der starken Nachfrage zumeist nur Wohnungen zwischen 40 und 70 m2 neu errichtet werden“.