Am Beispiel Stammersdorfer Straße 96: Das Geschäft mit Unterkünften für Ausländer

In ganz Wien betreiben immer mehr „kluge Köpfe“ mit der Unterbringung von Ausländern ihre zumeist dubiosen Geschäfte. So auch in Stammersdorf. Dort leben in der Stammersdorfer Straße 96 zehn Ausländer auf rund 70m2 Wohnfläche. Vermieterin ist eine Radmilla L., sie hat die Räumlichkeiten selbst nur angemietet. Allerdings ist im Mietvertrag der Frau mit dem Hauseigentümer ein Untermietverbot festgeschrieben, was sie jedoch nicht davon abhielt, ihre „Bettgeher“ sogar behördlich anzumelden. Für die Polizei gibt es  daher keine Möglichkeit zum Einschreiten. Mittlerweile hat der Eigentümer den Mietvertrag mit Radmilla L. aufgelöst, die Sache liegt jetzt bei Gericht.

Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ist dieser und viele ähnliche Fälle eindeutiger Beweis, dass mit dem Meldesystem einiges im Argen liegt: „Bei einem modernen Meldewesen müssten doch umgehend die Alarmglocken läuten, wenn 10 Personen und oft noch mehr in einer einzigen Wohnung auf 70 m2 untergebracht sind“.

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