Amtshaus Am Spitz: Parteienverkehr „vorsintflutlich“ – WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: „Bürgern und Magistratsmitarbeitern gleichermaßen nicht zumutbar!“ – WIFF fordert neues gemeinsames Amtsgebäude für Floridsdorf und Donaustadt.

Wahrlich „vorsintflutliche“ Zustände herrschen seit Jahren in manchen Büros von Magistratsdienststellen im Floridsdorfer Amtshaus Am Spitz. „Vor allem dort, wo ein Großteil des Parteienverkehrs abläuft, sind die Zustände schier unzumutbar. Sowohl für die vorsprechenden Bürger wie auch für die dort tätigen Magistratsmitarbeiter selbst“, weiß WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der sich regelmäßig persönlich vor Ort informiert.
„Diese Zustände sind einer Großstadt wie Wien unwürdig. Wir fordern daher die Magistratsdirektion als sozusagen Aufsichtsbehörde auf, hier umgehend für Ordnung zu sorgen. Denn den jeweiligen Leitern der vor Ort mit Außenstellen angesiedelten Magistratsabteilungen scheinen die Zustände entweder nicht bekannt oder völlig egal zu sein“, so der Bezirkspolitiker, der zugleich eine Langzeit-Forderung seiner Partei erneuert: „Die Bevölkerung Floridsdorfs und der Donaustadt mit weit über 300.000 Einwohnern benötigt dringend ein modernes gemeinsames Amtshaus, am besten nächst der Bezirksgrenze bei U- und S-Bahn, Straßenbahn und Bus. Die derzeitigen Amtshäuser der beiden Bezirke hingegen sollten bedarfsangepasst saniert und auch weiterhin von den Bezirksvorstehungen genutzt werden. Darüber hinaus wäre dann auch Platz für diverse Magistratsdienststellen ohne Parteienverkehr, die in ihren derzeitigen Büros im Stadtinneren ohnehin schon als allen Nähten platzen.
Bildtext:  Stilleben auf engstem Raum in Floridsdorfer Amtshaus-Büros…– Fotos: Joschi Tuczai.