Angerer Straße / Leopoldauer Straße: Rohrverleger machten Osterferien

Die Tiefbaustelle an der Kreuzung Angerer Straße / Leopoldauer Straße, wo nach dem unverrückbaren Wunsch von Rot&Grün dereinst das „Prestigeprojekt Kreisverkehr“ von SP-Bezirksvorsteher Papai um die derzeit noch gültige Summe von sage und schreibe 1,765.000 Mio. Euro errichtet werden soll, lag während der Osterwoche brach. Nur ganz selten (Gründonnerstag) sah man zwei oder drei Mann bei Verladearbeiten am Werk. Dafür mussten hingegen die Kraftfahrer Einschränkungen an der Kreuzung selbst und – gemeinsam mit den Anrainern – eine Umleitung durch die Pilzgasse in Kauf nehmen.

Aus Gesprächen mit Autolenkern konnten die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald kein Verständnis für die Osterruhe an der Baustelle entnehmen. „Die meisten Leute waren verärgert darüber, dass das während der Osterwoche geringe Verkehrsaufkommen nicht dazu genutzt wurde, die Baustelle mit Volldampf voran zu treiben“, sagt Ossi Turtenwald. Diese Vorgangsweise sei ein weiterer Beweis dafür, dass bei kommunalen Bauvorhaben der Stadt Wien die Vergabepraktiken und Fristsetzungen durch den Magistrat einmal genauer durchleuchtet werden sollten.

Kreisverk-Osterw.-Kopie