Anrainerproteste gegen Schwerverkehr in der Grellgasse – Bezirksvorstehung: „Nicht zuständig“… – WIFF sorgt für Abhilfe

Seit nächst dem ehemaligen OMV-Gebäude in der Gerasdorferstraße Aushubarbeiten für den Bau von mehr als 100 neuen Wohnungen im Gange sind, war der Alltag für die Bewohner der Häuser in der Grellgasse bis vor kurzem von Staubwolken und verschmutzten Fahrbahnen und Gehsteigen geprägt.

Denn die Schwerst-LKW waren von und zu der Großbaustelle von früh bis spät stets durch den gesamten Wohnbereich der Grellgasse unterwegs. „Unsere Beschwerden bei der Bezirksvorstehung wurden einfach mit ‚Nicht zuständig‘ abgewimmelt, jetzt hoffen wir halt auf WIFF“, ließ daher eine Betroffene kürzlich WIFF per Mail wissen. Noch am selben Tag fanden sich die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald zu einem Lokalaugenschein vor Ort ein – „und binnen weniger Minuten war das Problem, für das man in der Bezirksvorstehung nicht zuständig war, gelöst“, so Turtenwald. Ihm genügte ein zehnminütiges Gespräch mit dem Polier der Großbaustelle, seither nehmen die LKW-Chauffeure ihren Weg nicht mehr durch das Wohngebiet der Grellgasse, sondern fahren durch das leer stehende ehemalige OMV-Areal.

„Unser Dank auch im Namen vieler betroffen gewesener Anrainer gilt den leiteten Mitarbeitern der dort tätigen Baufirma Swietelsky für die prompte Reaktion“, was abschließend auch mit einem Händedruck zwischen Vizepolier Thomas Nodegger und WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald (siehe Foto) besiegelt wurde.