Appell von WIFF – Wir für Floridsdorf: Schwimmhalle & Sporthalle an den De La Salle-Schulen in Strebersdorf dürfen nicht abgerissen werden!“

„Sehr geehrte Eltern! … Der weitere Betrieb des Hallenbades ist leider nicht mehr finanzierbar. Zu groß ist der akute Investitionsbedarf, zu hoch sind die laufenden Betriebskosten. Dies würde den Schulstandort Strebersdorf bei weitem überfordern, sodass mittelfristig der gesamte Schulbetrieb gefährdet wäre… Wir werden uns von Gebäudeteilen trennen und Wohnungen anstatt der Werkstätten und des Marienheims errichten, es wird aber auch das Gebäude des Hallenbades mit an- geschlossener Sporthalle wegfallen…“

Dieses Schreiben des Provinzialrates der Kongregation der Brüder der Christlichen Schulen als Betreiber der Strebersdorfer De La Salle Schulen schlug bei Schülern, Eltern und dem Lehrkörper vor kurzem geradezu wie eine „Bombe“ ein.

Und eine überwältigende Mehrheit tritt für den weiteren Betrieb der Sportanlagen ein, werden doch in Strebersdorf jährlich weit über 1000 Kinder und Schüler im Kindergarten und an den einzelnen Schultypen betreut.

Eltern kämpfen

„Immerhin nehmen die Schulbrüder ja pro Jahr mehrere Millionen Euro für Schule und Nachmittagsbetreuung ein. Wir Eltern wollen einmal sehen, was mit dem Geld in den letzten zehn Jahren geschehen ist“, sagen viele Eltern. Sie wollen jetzt mit einer Unterschriftenaktion die Vorlage der detaillierten Finanzgebarung für die Jahre 2004 bis 2013 einfordern.

Tatsache aber ist leider nach wie vor, dass Sanierung, Erhaltung und laufender Betrieb vor allem der kostenintensiven Schwimmhalle für die Schulbetreiber ohne entsprechende Förderungen der öffentlichen Hand auf Dauer nicht mehr leistbar ist. Seitens der Stadt Wien und des Bundes als etwaigen Förderungsgebern würde eine adäquate Unterstützung des Schulsportbetriebes an den De La Salle-Schulen in Strebersdorf jedenfalls nicht unbedingt zusätzliche Budgetmittel erfordern.

WIFF fordert Durchforstung dubioser Föderungen

Dazu WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek: „Hier müsste lediglich eine Durchforstung und vor allem Umschichtung der alljährlich zuerkannten Fördergelder an dubiose und dubioseste Einrichtungen, Gesellschaften und Vereine erfolgen. So könnten wohl viele Millionen eingespart werden, mit denen man nicht nur den uneingeschränkten Sportbetrieb an den Strebersdorfer De La Salle-Schulen gewährleisten, sondern darüber hinaus noch viele weitere sinnvolle Aktivitäten im Jugend- und Seniorenbereich unterstützen könnte“.

WIFF – Wir für Floridsdorf appelliert daher an die zuständigen Politvertreter von Bund und Stadt Wien und nicht zuletzt an die Schulbrüder selbst, alles zu unternehmen , um Bestand und Betrieb der Sportanlagen der De La Salle-Schulen in Strebersdorf auch weiterhin zu gewährleisten.

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