Asylanten-Quartiere in der Siemensstraße und Grellgasse: WIFF-Kritik jetzt auch durch SPÖ-Politiker bestätigt

Asylanten-Quartiere in der Siemensstraße und Grellgasse: WIFF-Kritik jetzt auch durch SPÖ-Politiker bestätigt. Floridsdorfer Bezirksvorsteher Papai dennoch auf Tauchstation.

Jetzt erhält WIFF sogar schon von SPÖ-Seite Unterstützung für seine Kritik an der Wiener Flüchtlingspolitik und dem Verhalten der SPÖ-Floridsdorf. Im gegenwärtig tobenden  SPÖ-internen Streit um „Asylobergrenzen ja oder nein“ haben sich jetzt auch die Donaustädter SPÖ-Dame Ruth Becher und ihr Simmeringer Fraktionskollege Harald Troch öffentlich gegen Massenquartiere für Flüchtlinge ausgesprochen. („Die Bevölkerung erwarte sich eine ehrliche und realistische Flüchtlingspolitik. Von Massenquartieren wie etwa in Floridsdorf oder Liesing halte er nichts. Das ist kein guter Weg. Solche Unterkünfte sind unzumutbar für Anrainer, die Schulen sowie Kindergärten in der Nähe und natürlich auch für die Asylsuchenden selbst“ – O-Ton Harald Troch, Chef der SPÖ-Simmering, in der Sonntagskrone).
Krone (2)
„Bezirksvorsteher Papai sollte sich ein Beispiel nehmen an der Offenheit und dem Standvermögen seiner Parteifreunde aus Simmering und der Donaustadt. Aber wenn man trotz rund 140.000 Bezirksbewohnern als Rückhalt sozusagen ’nur unter dem Teppich‘ in die Rathausgemächer vorzudringen versucht, statt Haltung und Stärke zu zeigen, wird Floridsdorf in nächster Zeit im Reigen der Bezirke wohl auch weiterhin nur unter ‚ferner liefen‘ aufscheinen“, bedauern die WIFF-Bezirksräte Jasmin Turtenwald, Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald die mangelnde Durchsetzungkraft des gegenwärtigen Bezirksvorstehers Papai.