AUCH DAS SOLLTEN SIE WISSEN…

Immer wieder kann man in Floridsdorf (und in ganz Wien) beobachten, wie ausländische Arbeiter Verkehrszeichen installieren und die Stangen in Gehsteige usw. einbetonieren. Das seltsame dabei: Diese Leute kommen gleich mit Lieferwagen samt Werkzeug direkt aus Ungarn! Unsere Anfrage, wie es sich denn damit verhält, wurde vom Vertreter der MA 28 wie folgt beantwortet: Der Vertragspartner ist eine Firma aus Gerasdorf.

Und diese hat auch eine Niederlassung in Ungarn – und von dort reisen die Arbeitskräfte (weil deutlich billiger…) an. Jetzt wäre interessant, wieviel diese Firma aus den „ungarischen“ Preis bei der Rechnungslegung an den Magistrat aufschlägt. Es mag ja stimmen, dass diese niederösterreichische Firma bei einer Ausschreibung den Zuschlag für die Arbeiten erhalten hat, weil sie eben billiger anbieten kann, als Firmen mit österreichischen Arbeitern. Aber heimische Betriebe zahlen wenigstens brav die U-Bahn-Steuer usw. usw…