Aufregung um „Zuckerlmann“ in Strebersdorf Nach polizeilicher Überprüfung „kein Handlungsbedarf“

Weil ein Mann im Bereich der Schulen der Strebersdorfer Schulbrüder und nächst der von vielen Schülern frequentierten Straßenbahn-Endstelle regelmäßig Zuckerln an Kinder verteilte und angeblich auch anbot, Kinder nach Hause zu begleiten, herrscht bei Eltern und an den Schulen einige Aufregung. Seitens der Direktion der Schulbrüder wurden sogar Warnaufrufe verschickt und verteilt. WIFF-Recherchen haben jetzt  ergeben, dass der Mann seitens der Polizei ausgeforscht werden konnte und einer genauen Kontrolle unterzogen worden ist. Diese ergab laut Polizei jedoch „keinerlei auch nur ansatzweise verdächtigte Hinweise, es gebe daher mit Ausnahme besonderer Aufmerksamkeit keinerlei Handlungsbedarf“.

WIFF-Bezirksrätin Jasmin Turtenwald ist da anderer Meinung: „Mann kann dem Zuckerlverteiler nach dem Ergebnis der polizeilichen Überprüfung nicht gleich böse Absichten unterstellen. Aus Präventionsgründen ist hier aber auf jeden Fall auch für die Polizei klarer Handlungsbedarf gegeben. Es wäre etwa durchaus sinnvoll, den Mann durch einen Polizeipsychologen kontaktieren zu lassen um ihm klar zu machen, welch zweideutigen Folgen sein Handeln in der Öffentlichkeit auslösen kann“. Eine Schutzzone, wie sie seitens anderer Bezirkspolitiker via Krone am Sonntag gefordert wurde, sei hingegen nicht verwirklichbar, ist Jasmin Turtenwald überzeugt. „Derartige Forderungen sind fern jeder Realität, denn dann würde ein Großteil Wiens nur noch aus solchen Schutzzonen bestehen“.

 

 

 

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