Auftragsvergabe für die Herstellung eines BV-Folders löst Empörung aus

Der neue Bezirksvorsteher Papai „kämpft  um jeden Arbeitsplatz in Floridsdorf“…
Auftragsvergabe für die Herstellung eines BV-Folders löst Empörung aus

Als Beispiel „zumindest für einen deutlich erkennbaren gewaltigen Nachholbedarf“ beim neuen Floridsdorfer Bezirksvorstehers Papai bezeichnet WIFF – Wir für Floridsdorf Papais „ersten großen Schritt an die Öffentlichkeit“ in Form der Herausgabe von 80.000 Werbefoldern, die er per Post dieser Tage an jede Postadresse im Bezirk verschicken ließ. Doch wer diesen Folder genauer unter die Lupe nimmt, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Denn  – verschämt im Kleinstdruck – steht das zu lesen:
Medieninhaber: Bezirksvorstehung Floridsdorf
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksvorsteher Georg Papai;
Fotos: BV 21, iStockphoto;
Druck: Universitätsdruckerei Klampfer, 8181 St. Ruprecht/Raab; April 2014
Papai-Folder1
Diese letzte Zeile hat es wohl in sich, meinen eine ganze Reihe von Beschwerdeführern aus dem Bezirk. Was denkt sich eigentlich bei einer solchen Auftragsvergabe ein Bezirksvorsteher, in dessen Bezirk es zwar keine Zeitungsdruckerei gibt, durchaus aber mehrere Betriebe in der Lage sind, solche Folder rasch und preisgünstig herzustellen?
„Überdies“ – so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald – „hat der Bezirksvorsteher offensichtlich übersehen, dass Floridsdorfer Betriebe für die Stadt Wien brav die U-Bahn-Steuer und die Lohnsummensteuer berappen und zudem noch Arbeitsplätze im Bezirk sichern! Ursprünglich wollten wir Papai ja eine 100tägige Schonfrist gewährend, aber derartige Fehlleistungen zu Lasten der Wiener Steuerzahler, der Arbeitsplätze im Bezirk und des Bezirksbudgets sind einfach unentschuldbar!“