Aussenansicht des Floridsdorfer Gerichtsgebäudes spricht Bände… – WIFF: „Warum werden die im angrenzenden Zellentrakt Einsitzenden nicht zur freiwilligen Grünflächenpflege eingeladen?“ 

Dass Wien immer mehr Touristen anzieht wie ein Magnet, ist unbestritten.

Und ebenso unbestritten ist, dass Wien sehr viel in die baulichen Prunkstücke unserer Stadt investiert. Gelernte Wienerinnen und Wiener aber, die offenen Auges durch manchen Außenbezirk wandern, sehen leider oft auch das Gegenteil. Bestes Negativbeispiel etwa ist das Floridsdorfer Bezirksgericht. Der in den Jahren 1895/96 errichtete Bau sollte eigentlich ob seines imposanten Aussehens auch heute noch Anerkennung der Beschauer für die seinerzeitigen Errichter auslösen. Wäre da nicht der sich präsentierende erste Anblick bei der Einfahrt von der Prager Straße in die Hermann Bahr-Straße (siehe Foto). Daher die Frage von WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek an die Justiz: „Warum werden eigentlich nicht die im Zellentrakt des Floridsdorfer Gerichtsgebäudes einsitzenden Personen, weil ja ohnehin nur ‚kleine‘ Fälle, zur freiwilligen Betreuung der Grünflächen rund um das Gerichtsgebäude eingeladen? Ich bin überzeugt, so manche von ihnen wären froh, regelmäßig ein paar Stunden aus ihren vergitterten ‘vier Wänden‘ herauszukommen!“