Autokaderstraße: Die Angst ging um im Gemeindebau

Mehr als drei Wochen fehlte im Gemeindebau Autokaderstraße in Floridsdorf auf Stiege 22 an der Eingangstür das Schloss, die Stiege war daher Tag und Nacht für jedermann frei zugänglich. „Erst im Vorjahr sind bei uns alle Keller aufgebrochen und auf der Suche nach Brauchbarem verwüstet worden – und jetzt das“, schilderten die Hausbewohnerinnen Sabine M. und Edith H. dem nach vergeblichen Beschwerden bei „Wiener Wohnen“ zu Hilfe gerufenen WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ihre Befürchtungen. Dann – schon wenige Stunden später – kam überraschend die erfreuliche Nachricht: „Wir haben ein neues Stiegenschloss!“

Für den Lokalpolitiker „höchste Zeit! Zudem lebten ja nicht nur die älteren Hausbewohner die letzten Wochen aufgrund ihre zuletzt gemachten Erfahrungen in Angst vor ungebetenen ‚Gästen‘. Solche Türschlösser sind bei qualifizierten Türschlosserbetrieben binnen Kurzem erhältlich, da braucht es keine Wochen. Immerhin bestand ja angesichts der jüngsten Einbruchsserie Gefahr im Verzug“ so Schimanek mit einem abschließenden Rat an die Verantwortlichen: „Derartige Fälle passieren ja nicht nur alle paar Jahre – wie wär’s, würden Sie künftig einige Schlossgarnituren auf Lager legen lassen oder Ausschau nach einem prompteren Lieferanten halten!?
 
Die Ausrede, dass die Beschaffung codierter Schlösser eben länger dauert, ist hier jedenfalls fehl am Platz“.
– Fotos: Franz Hödl.