Bahnhof Floridsdorf: Eine Million Euro gegen die Taubenplage „für die Katz‘ „?

Bahnhof Floridsdorf: Eine Million Euro gegen die Taubenplage „für die Katz‘ „?

Es war ein Antrag von WIFF, der die Aktivitäten der Stadt Wien und der ÖBB gegen die akute Taubenplage im Bahnhofsgebäude auf dem Franz Jonas-Platz ins Rollen brachte. Und nach Monate langen Sanierungsarbeiten und dem Einziehen von Zwischendecken stellte sich die zuständige, aber in den letzten Jahren glücklose, Wiener Finanzchefin und Vizebürgermeisterin Brauner (SPÖ) vor TV-Kameras und Fotografen und strahlte: „Die Taubenplage ist beendet!“
Selbstverständlich durfte da auch die Investitionsfreudigkeit der ÖBB und vor allem der Stadt Wien nicht unerwähnt bleiben. Das Wohlbefinden der Bürger sei den Verantwortlichen immerhin rund eine Millionen Euro wert gewesen.

FJ-Pl.-Tauben--Kopie2 Doch die Freude vieler Fahrgäste, künftig von den furchtlos im Gebäude und in der U6-Endstelle über ihren Köpfen herumkurvenden Taubenschwärmen und deren Kot verschont zu bleiben, währte nicht lange. Derzeit beziehen die Tauben bereits wieder ihre „Unterkünfte“ im Bahnhofsgebäude und in der U-Bahn-Station.FJ-Pl.-Tauben-Kopie3

Der gelernte Steuerzahler fragt sich daher jetzt mit Recht, wer für diese offensichtliche und sündteure Fehlleistung verantwortlich ist. Die Frau Vizebürgermeisterin täte jedenfalls gut daran, die Verantwortungsträger dieser Fehlleistung vor den Vorhang – und zur Kasse – zu bitten. Immerhin trägt sie ja die politische Verantwortung…

Bezirksrat Hans Jörg Schimanek (WIFF): „Die Euro-Million kommt zwar nicht aus dem Bezirksbudget, sondern von Stadt und ÖBB, aber immerhin aus dem Gesamtsteuertopf. Daher ist es unumgänglich, hier eine genaue Prüfung einzuleiten, um die Verantwortlichen für diese augenscheinliche Fehlleistung zu eruieren!“

 

Unsere beiden WIFF-Anträge von 2013 und 2014:

fj_antrag2013

Antrag 2014:

fj_antrag2014

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