Baufirma errichtet quer über den Gehsteig eine ca. 25 Zentimeter hohe Baustellenausfahrt aus Beton

„Das schlägt dem Fass den Boden aus!“: Baufirma errichtet quer über den Gehsteig
eine ca. 25 Zentimeter hohe Baustellenausfahrt aus Beton. Behinderte im Rollstuhl und Mütter mit Kinderwagen müssen auf die Straße ausweichen.

Der alte Wahrspruch „Denken ist Glückssache“ dürfte auf den verantwortlichen Hauherrn und die mit den Bauarbeiten beauftragte Firma im Falle der Baustelle in der Gerasdorfer Straße gleich nach der Fa. Forstinger wie zugeschnitten passen. Bei der dortigen – mittlerweile über behördliche Anordnung geschlossenen – Baustelle hat man an der Aus- und Einfahrt kurzerhand einen bis zu 25 Zentimeter hohen Fahrstreifen quer über den Gehsteig betoniert.

„Die Baustelle ist zumindest bis auf Weiteres wegen Gefährdung der Anrainerhäuser durch den Aushub behördlich geschlossen, der sicherlich als ‚Schwarzbau‘ errichtete Betonstreifen ist aber nach wie vor dort“, kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek das Verhalten von Bauherrn und Baufirma ebenso, wie die Untätigkeit des Magistrats. „Für Behinderte im Rollstuhl ist der Gehsteig an dieser Stelle unpassierbar, sie müssen dort so wie auch Mütter mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Rollator auf die Fahrbahn der Gerasdorfer Straße ausweichen. Wir fordern ein sofortiges Einschreiten der MA 28 und Ma 37!“, so Schimanek.

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Fotos: Joschi Tuczai (WIFF-Vorstandsmitglied)