Baustelle Thayagasse: SPÖ-Kritik an WIFF als „Lügenbaron“-Mär entlarvt.

Weil WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek im Interesse vieler Betroffener gegen die Zustände um die „Ostblock“-Baustelle in der Thayagasse, zwischen Isel- und Ispergasse mobil gemacht und nach leider erfolglosem Einschalten des „Büro für Sofortmaßnahmen“ der Stadt Wien letztlich via Antrag im Bezirksparlament einen gesicherten Fußweg entlang der Baustelle beantragt hatte, geriet er in der jüngsten Sitzung des Bezirksparlaments ins „Kreuzfeuer“ der SPÖ.

„Es sei ja längst alles erledigt. Bei seinem Baustellenbesuch und einem Gespräch mit dem Bauleiter habe er sich von der Errichtung eines gesicherten Treppelweges für Fußgänger zwischen Fahrbahn und Baustelle überzeugen können, ließ der von seiner Partei als Redner auserkorene SPÖ-Bezirksratskollege mich und die übrigen Mitglieder des Bezirksparlaments wissen, ehe er zufrieden grinsend und mit einigen an mich gerichteten ‚guten Ratschlägen‘ das Rednerpult verließ“, erinnert sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und berichtet: „Gleich Tags darauf habe ich der Baustelle einen Besuch abgestattet – und siehe da: Auf beiden Seiten der Fahrbahn von einem ‚gesicherten Treppelweg‘ keine Spur, vielmehr vor allem bei bzw. nach Regen oder Schnee eine einzige ‚Gatschlandschaft‘.
 
Und auch viele Wochen danach – beispielsweise am 12. Jänner – müssen die Fußgänger beim Passieren der Baustellenfront auf dem Weg zur und von der U1-, S-Bahn- und Busstation „Leopoldau“ nach wie vor die schmale Gegenverkehrs-Fahrbahn der Thayagasse benützen, wollen sie sauberen Fußes vorwärts kommen. Was besonders bei Dunkelheit nicht ungefährlich ist. Jetzt frage ich mich, ob der ‚rote‘ Herr Bezirksratskollege überhaupt jemals vor Ort war bzw. wie er zu seiner ‚Lügenbaron‘-Mär gekommen ist…“
Übrigens: Die Mandatare von ÖVP, FPÖ etc. haben – ohne sich selbst von der Situation ein Bild gemacht zu haben – den Ausführungen der SPÖ geglaubt und den WIFF-Antrag abgelehnt. Lediglich die Grünen stimmten mit „Ja“…
„Und das natürlich alles ganz im Sinne der betroffenen Bevölkerung“, so Schimanek abschließend – diesmal nicht ganz ohne Häme – an die Adressen der SPÖ-Fraktion und der übrigen „Nein“-Abstimmer im Bezirksparlament.