Beach Volleyball-WM: Resolution zur Nutzung des „Zweitgrößten Sportevents nach Olympia“ für internationale Bewerbung Floridsdorfs wurde im Bezirksparlament von der SPÖ&Grün-Koalition samt Neos mit knapper Mehrheit niedergestimmt

Fast verständnislos blickten einander die Vertreter von WIFF, FPÖ und ÖVP in der jüngsten Sitzung des Bezirksparlaments an, nachdem eine von WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek im Einvernehmen mit den Sprechern der beiden anderen Fraktionen textierte Resolution, wonach Möglichkeiten erarbeitet werden sollten, dieses via TV in alle Welt ausgestrahlte Großsportereignis vom 28. Juli bis 6. August für die internationale Bewerbung auch unseres Bezirkes (Donauinsel, Alte Donau, Heurigenidylle, Bisamberg) möglichst ohne Kostenaufwand zu nutzen, seitens der Fraktionen von SPÖ, Grünen und – entgegen vorheriger sogar medialer Aussage (Kronenzeitung) – auch den Neos mit knapper Mehrheit abgelehnt worden war.

 
Hier ging es den Verweigerern offenbar ausschließlich darum, BV Papai aus der Schusslinie zu nehmen. Dieser hatte ja im Vorfeld mit einer mehr als peinlichen Aussage zur Beach Vollleyball-WM für allgemeines Kopfschütteln gesorgt. – Hier einige Zitate: VIENNA.AT – „Beach-Volleyball-WM in Wien: Zweitgrößter Event nach Olympia“ – „Österreichs Sport-Höhepunkt des kommenden Sommers“ – Wirtschaftsstadträtin RENATE BRAUNER (SPÖ): „Die WM ist eine einmalige Chance, sich zu präsentieren.Wien macht das mit seiner jungen, aufgeschlossenen Seite“. –
 
Kulturstadtrat MAILATH-POKORNY (SPÖ) glaubt „in Anlehnung an die deutsche Fußball-WM 2006 sogar an ein kommendes Sommermärchen“. –
 
Dagegen Bezirksvorsteher Georg PAPAI (SPÖ-Floridsdorf) via sein Büro: „Unsere Aufgabe als Bezirk wird es sein, im Rahmen unseres Einflusses mögliche negative Randerscheinungen für die Floridsdorfer Bevölkerung in der Zeit des Events hintanzuhalten. Eine emotionale Teilhabe ist unsererseits nicht angedacht“…. – „Hier bedarf es“ – so meinen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald – „keines weiteren Kommentars. Mit dieser Einstellung disqualifiziert sich Herr Papai höchstpersönlich selbst, musste aber ob seiner Kurzsichtigkeit von seinen Parteioberen im Wiener Rathaus immerhin gehörige Schelte einstecken“.
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