Beim Floridsdorfer Markt: „Ein-Mann-Betrieb“ bei Schienenbaustelle der Wiener Linien…

Die große Schienen-Baustelle in der Brünner Straße/Peitlgasse beim Floridsdorfer Markt verlangt den dort tätigen Bautrupps und Technikern durchaus einiges ab. „Ja, wenn sie auch arbeiten!“ kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek die an dieser Baustelle in der stark frequentierten Brünner Straße geübte Praktik.

„Statt an solch neuralgischen Punkten stets bis zum Einbruch der Dunkelheit und auch zumindest an Samstagen tätig zu sein um die Baustelle raschest möglich zu beenden, scheint man hier keine Eile zu haben“, so der Bezirkspolitiker, der gemeinsam mit vielen Passanten am Samstagvormittag, 26. Mai, einen einzigen „einsamen“ Arbeiter am Werk beobachten konnte.
 
„Die verantwortliche Stadträtin Sima sollte einmal unseren Nachbarn Tschechien oder Deutschland Besuche abstatten. Dort werden wichtige, den Verkehr beeinträchtigende, Baustellen schnellstmöglich auch in Samstag- und Sonntagarbeit bzw. bei Bedarf sogar während der Nacht absolviert“, weiß Schimanek aus gemachter Erfahrung anlässlich seiner Auslandsbesuche bei den Nachbarn und weist auch die Ausreden von zu hohen Kosten ins Reich der Märchen: „Eine den öffentlichen und Individualverkehr beeinträchtigende Baustelle schnellstmöglich fertig zu stellen, kommt die Steuerzahler – umwegrentabel gesehen – mit Sicherheit günstiger, als die derzeit praktizierte Langzeitbauweise möglicherweise sogar noch in Regie!“, so der Bezirkspolitiker abschließend.