Beim Parteitag der SPÖ Wien in der Messe Wien: Antrag fordert eigene Unterkünfte für lesbische, schwule, Trans- und Inter-Flüchtlinge…

Beim Parteitag der SPÖ Wien in der Messe Wien: Antrag fordert eigene Unterkünfte für lesbische, schwule, Trans- und Inter-Flüchtlinge…

Über diesen Antrag der SPÖ-internen Gruppe SOHO zum Parteitag der Wiener SPÖ in der Messe Wien werden mit Sicherheit nicht nur viele rote Parteigänger noch lange diskutieren. Und manche werden gar an eine böswillige Verleumdung durch den politischen Gegner glauben. Dass dem nicht so ist, hat als einzige Zeitung die Krone in ihrer Kärntner Print-Ausgabe und ganz groß unter krone.at durch Veröffentlichung dieses Antrags bewiesen.
„Wir von WIFF wollen uns jeglichen Kommentars enthalten, auch wenn dies angesichts auch unserer vielen Obdachlosen unter Brücken und in Parks schwer fällt. Wir wollen durch Veröffentlichung des Antragtextes nach der Kronenzeitung  lediglich erneut darauf hinweisen, mit welchen Fragen sich die Wiener Sozialisten in Zeiten wie diesen auseinandersetzen“, sagt WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek.
Der Antragstext, eingebracht von der SPÖ-Gruppe SOHO, lautet wie folgt:
A N T R A G  2.06     Wiener Landesparteitag , Samstag, 16. April 2016
eingebracht von: SOHO
 
Betrifft: LSBTI-Flüchtlinge
 
Lesbische, schwule, trans- und inter-Flüchtlinge sind oft in einer besonders prekären Lage und werden auf vielfache Weise ausgegrenzt und diskriminiert.
 
Die medizinische, psychologische und psychosoziale Versorgung von LSBTI-Flüchtlingen muss sichergestellt werden. Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass es Dolmetscherinnen und Dolmetscher gegen muss, die für LSBTI-Belange geeignet sind;  allzuoft kommen muttersprachliche Dolmetsche zum Einsatz, die LSBTI-Flüchtlingen gegenüber  feindliche gesinnt sind. Was für die Dolmetsche gilt, betrifft aber alle, die mit LSBTI-Flüchtlingen zu tun haben. Sie müssen für LSBTI-Belange sensibilisiert und geschult sein.
 
Es ist also notwendig, dass wir LSBTI-Flüchtlinge solidarisch unterstützen und Räume und Strukturen schaffen, in denen sie geschützt sind. Dazu sollen eigene Wohngruppen von Seiten der betreuenden NGOs gegründet werden.
 
Der Wiener Landesparteitag fordert daher:
 
Die Stadt Wien soll eigene Wohngruppen einrichten und diese durch NGOs (ASBÖ, Volkshilfe, usw.) betreiben lassen.
 
Empfehlung: Zuweisung an GR-Klub
a. Krone.at b. Krone2
Bildtext:
Aus krone.at