Beton statt Grün – das üble Spiel mit „Wiens Bedarf an Neubauwohnungen“…

Die Betonlobby, die sogenannten „Gemeinnützigen“ Wohnbaugenossenschaften und nicht zuletzt die privaten Baulöwen jubilieren: In einer Privatstudie (siehe Kronenzeitung-Bericht oben) wird Wien ein Bedarf an sagenhaften 110.000 Neubauwohnungen attestiert. „Solche ‚Zahlen aus dem Traumbuch‘ kann man nur als Anschlag auf die Lebensqualität der ohnehin schon in hohem Maß ‚betongeschädigten‘ Wiener Bevölkerung verstehen!“, sind die beiden WIFF-Spitzenkandidaten zur Wien-Wahl, Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, überzeugt.
Sie verweisen auf mehrere seriöse und bereits längst bekannte Fachmeinungen, wonach der Bedarf an Neubauwohnungen in der Bundeshauptstadt zu Ende geht. „Wenn SPÖ&Grüne endlich darauf verzichten, durch hohe Mindestsicherungsleistungen und sonstige Wohltaten immer mehr Asylwerber aus den Bundesländern zur Übersiedlung nach Wien zu animieren und so die Wiener Gemeindebauten ‚beleben‘, würde für viele Alt-Bewohner die Flucht aus der gewohnten Umgebung in Richtung Genossenschaftsbauten oder nach Niederösterreich ve rmieden“, so die beiden Bezirkspolitiker.
Zugleich fordern Schimanek und Turtenwald, das Hauptaugenmerk künftig statt auf Neubauten vielmehr auf die Sanierung des Wiener Althausbestandes zu legen und warnen davor, Neubauten ohne jede Prüfung der Person mit Leuten zu bevölkern, denen der Begriff ‚Zivilisiertes Wohnen“ offensichtlich völlig fremd ist. „Zum Beweis für unsere Kritik laden wir Bürgermeister Ludwig und seine Wohnen-Stadträtin Gaal (beide SPÖ) zu einem unangemeldeten gemeinsamen Rundgang durch die neu bezogene Anlage auf den sogenannten ‚Siemensäckern‘ in Floridsdorf (siehe Fotos) ein“, so Schimanek abschließend.