Betonwohnblock neben Kleingartenhaus: „Äugelgasse- der Tragödie 2. Teil…“

Weil wegen einer offensichtlich verfehlten Flächenwidmung in Jedlesee, Ecke Äugelgasse / Josef Ruston-Gasse, zwischen zwei Kleingartensiedlungen ein großvolumiges Projekt mit 69 Wohnungen errichtet werden durfte, kommen der 81jährige Erwin B. und seine Frau Renate in ihrem direkt angrenzenden schmucken Kleingartenhaus seit rund einem Jahr nicht mehr zur Ruhe.

„Noch sind die infolge der nicht gerade zimperlichen Arbeiten bei der Errichtung des großen Wohnblocks an unserem Einfamilienhaus und Grundstück entstandenen Schäden trotz getroffener Vereinbarung von der Baufirma nicht behoben, sehen meine Frau und ich uns seit wenigen Tagen erneut mit einer nunmehr allerdings schier unerträglichen Situation konfrontiert. Durch die Ausleuchtung der Einfahrt zu dem neuen Wohnblock wird auch unser Einfamilienhaus ab Einbruch der Dunkelheit bis zum Morgen hell beleuchtet“, so Erwin B. zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, den er zu einer Begutachtung der Situation eingeladen hatte.
 
Für den Bezirkspolitiker erscheint es undenkbar, dass dem Bauherrn, der „Hart + Hart Bauträger GmbH“, eine behördliche Genehmigung für diese Einfahrtsbeleuchtung erteilt wurde. „WIFF wird ‚Hart + Hart’ umgehend um Behebung des Mißstandes ersuchen. Ebenso werde ich um zielführende Aktivitäten des Bauträgers bei der PORR AG, dem Bau-Generalunternehmer, ersuchen, damit die vereinbarte Behebung der an Einfamilienhaus und Grundstück der Familie B. entstandenen Schäden zeitnah erfolgt“, so Schimanek abschließend.