Bewohner der „Siemensäcker“ als „Parkschrecks“ für die Nachbarsiedlungen.

Weil sich viele Bewohner der neuen Wohnhäuser auf den „Siemensäckern“ einen Garagenplatz entweder nicht leisten können oder wollen oder mit ihren Lieferfahrzeugen nicht in die Garagen einfahren können, haben sie zuletzt die engen Gassen des benachbarten Siedlungsgebietes als „Ausweiche“ entdeckt. „Immer häufiger finden wir Siedler speziell ab dem späten Nachmittag beim Nachhausekommen von der Arbeit in unseren Gassen keinen Parkplatz mehr“, beschweren sich Betroffene anlässlich eines Lokalaugenscheines bei WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

Der Lenker eines in der Kaisergasse abgestellten LKW habe sogar vor Zeugen auf Befragen erzählt, es hätte in den Wohnhäusern auf den „Siemensäckern“ einen Postwurf mit dem Hinweis auf freie Parkplätze im Siedlungsgebiet gegeben. Für Schimanek gibt es zur Lösung dieses um sich greifenden Dilemmas nur eine Möglichkeit: „Die Stadt Wien soll den Siedlern auf Wunsch vor deren jeweiligem Wohnhaus einen der erst kürzlich markierten Parkplätze gegen ein verträgliches Jahres-Entgelt vermieten. Damit wäre das Parkproblem zumindest für die betroffenen Siedler mit einem Schlag behoben. – Fotos: Franz Hödl.