Bezirksvertretung weist BV Papai&Co. in die Schranken Mehrheit gegen 35-Meter-Wohntürme auf den Siemensäckern

Eine veritable Niederlage erlitten Bezirksvorsteher Papai und seine SPÖ samt drei Mandataren der Grünen bei der jüngsten Sitzung des Floridsdorfer Bezirksparlaments, die eigens zum Thema Bebauung der Siemensäcker zwischen  der Gartensiedlung und dem Siemens-Areal an der Heinrich von Buol-Gasse einberufen worden war. Vor zahlreichen Besuchern mussten SPÖ und Grüne zur Kenntnis nehmen, in der Bezirksvertretung keine Mehrheit mehr zu besitzen. Ursache dieser Kampfabstimmung war die Tatsache, dass die Siedler sich gegen drei geplante Wohntürme mit jeweils 35 Meter Höhe ausgesprochen hatten. „Wir sind nicht gegen die Bebauung und wissen, dass Wien neue Wohnungen braucht, aber 35-Meter-Türme in unmittelbarer Nähe einer Gartensiedlung zu errichten, ist für uns nicht akzeptabel“, so Helmut Sommerer als Sprecher der Siedler, die eine Bauhöhe von 21 Meter für die drei Türme in Kauf nehmen würden.

Nach heftigen Diskussionen endete die Abstimmung letztlich 28:26 gegen das von SPÖ und drei Grünen unterstützte Bauvorhaben in  der geplanten Form. Für die Interessen der Siedler stimmten mit WIFF die FPÖ, ÖVP, NEOS und eine Grün-Mandatarin. BV Papai hat nunmehr die Pflicht, die Ablehnung des Bezirkes für dieses Projekt an den Gemeinderat weiter zu leiten.Siemensäcker5-

„Wir weisen noch einmal mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass es den Anrainern und Mitgliedern der mittlerweile gegründeten Bürgerinitiative nicht um eine Verhinderung der Bebauung geht, sondern lediglich um die Reduzierung der Bauhöhe bei den drei Wohntürmen. Wir erwarten, dass diese Forderung der Bürger und der Floridsdorfer Bezirksvertretung selbst auch im zuständigen GR-Ausschuss bzw. im Gemeinderat positiv beurteilt wird“, so die WIFF-Mandatare Jasmin Turtenwald, Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald an die Adresse von Rot&Grün im Wiener Rathaus.

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