BEZIRKSVORSTEHER LEHNER VERBREITET HALBWAHRHEITEN UND SCHMÜCKT SICH MIT WIFF-FEDERN

Dieser unten stehende WIFF-Antrag war die Basis dafür, dass sich das Bezirksparlament in seiner jüngsten Sitzung FÜR eine Busverbindung zwischen der S-Bahn- und Bus-Station „Siemensstraße“ und der U1-Endstelle und S-Bahn-Station „Leopoldau ausgesprochen hat. Damit sollen vor allem den zahlreichen älteren Bewohnern der beiden Siedlungen die beschwerlichen Wege von und zu einem der öffentlichen Verkehrsmittel erleichtert werden.

Schon einmal – im Jahr 2010 – hatte WIFF einen derartigen Antrag eingebracht. Damals hatte sich Wiener Linien dagegen ausgesprochen („Zu wenig Frequenz, keine Parallellinien zur S-Bahn…“) und die Mehrheit im Bezirksparlament gab sich damit zufrieden.

Nicht so wir von WIFF – Wir für Floridsdorf. Und hatten Erfolg. Auf Basis unseres Antrags wurde ein gemeinsamer Antrag – mit gleichem Inhalt – formuliert und auch angenommen. Offenbar hatten unsere Argumente, dass es sich bei den rund 400 auf einer Unterschriftenliste verewigten Personen in der Mehrzahl um ältere, oftmals gehbehinderte und im Alter auch autolose Menschen handelt, die maßgeblich am Aufbau unserer Stadt beteiligt waren, doch Gewicht genug, um auch den Bezirksvorsteher endlich aktiv werden zu lassen.

Und er ließ sich dafür in der Nummer 2 einer kürzlich erstmals erschienen Parteipostille auch gleich einen „Römischen Einser“ erteilen. Dabei scheute er gar nicht davor zurück, von seinem SPÖ-Lohnschreiber die Argumente aus unserem WIFF-Antrag verwenden zu lassen mit dem Hinweis: „Daher tritt der Bezirksvorsteher Heinz Lehner dafür ein, dass eine neue Buslinie in diesem Bereich für eine bessere Anbindung sorgen soll“.

Es gereicht dem Bezirksvorsteher mit Sicherheit nicht zur Ehre, dass er sich mit fremden (WIFF)-Federn schmückt. Wir freuen uns aber, dass Lehner in dieser Angelegenheit nach rund zwei Jahren endlich einmal von seinen Stehsätzen „Da kann man nichts machen“ oder „Da bin ich nicht zuständig“ abgewichen ist.

Hauptsache ist uns von WIFF – Wir für Floridsdorf, dass den Bewohnern der beiden Siedlungen werden Ihre Wege erleichtert werden. – Wir hoffen aber auch, dass uns der Bezirksvorsteher bei den Verhandlungen mit Wiener Linien vehement unterstützt und sein ganzes Gewicht als immerhin „Bürgermeister“ von rund 150.000 Bezirksbewohnern in die Waagschale wirft.

Unten stehend unser Antrag, der nunmehr Auslöser für ein Umdenken auch der SPÖ und  des Bezirksvorstehers war:

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