Bezirksvorsteher Papai und sein „Kreisverkehr-Denkmal“: WIFF: Realitätsverweigerung und Alt-DDR-Stil

Still und leise, so als wollten sie dem Spott der Öffentlichkeit entgehen, haben Bezirksvorsteher Papai und Genossen gestern den „unnötigsten Kreisverkehr Wiens“ Ecke Leopoldauer Straße, Angerer Straße, Freytaggasse und Patrizigasse sozusagen in einer „Geheimaktion“ eröffnet.

„Lange kann der Fototermin nicht gedauert haben, sonst wäre den Herrschaften wohl die Schieflage der Linienbusse beim Passieren des zur Mitte hin erhöhten Kreisverkehrs aufgefallen“ sind die beiden Kritiker dieses sündteuren Prestigeprojektes, Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald (beide WIFF), überzeugt. „Aber es gäbe ja für die SPÖ-Granden die Möglichkeit einer Busfahrt über den Kreisverkehr. Da hieße es aber dann: In Schieflage fest anhalten!“Kreisverkehr6-Kopie (1)

Genau prüfen wollen die beiden WIFF-Politiker die „hoffentlich bald vorliegende Endabrechnung des Projektes“.
Zwar habe man von den ursprünglich insgesamt veranschlagten rund 1,65 Mio Euro auf angeblich 1,2 Mio abgespeckt, „Aber wir wollen das im Interesse der Steuerzahler genau auf Heller und Pfennig wissen“, so Schimanek und Turtenwald. Vor allem die Kosten des an uralte DDR-Denkmäler erinnernde „Kunstwerk“ in der Mitte des Kreisverkehrs dürften für eine breite Öffentlichkeit interessant sein.

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