Bgm. Ludwig erneut als „Big Spender“: Gratis-Einkaufsgutscheine auch an Millionäre…

Wiens Bürgermeister Ludwig (SPÖ) kann’s nicht lassen: Schon demnächst will er wieder – ganz nach dem Gießkannenprinzip – Gratis-Gutscheine zum Einkaufen etc. „unter die Leut’“ bringen.

„Unter dem Deckmantel, mit dieser Aktion die ob der Corona-Krise notleidende Wirtschaft zu unterstützen, will der Bürgermeister und zugleich Wiener SPÖ-Parteiobmann erneut schamlos reine Eigenwerbung betreiben“, kritisieren die beiden WIFF-Bezirsräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald diese Praktik des roten Parteigranden. Es sei nicht akzeptabel,dass Ludwig auch die Reichen und Superreichen der Stadt in seine Gratis-Aktion einbeziehe. Sie fordern Ludwig auf, solche Konsumgutscheine ausschließlich an Personen mit einem monatlichen Einkommen bzw. einer Pension bis maximal 2.500.– Euro netto versenden zu lassen.

„Man müsste die Verteilung lediglich dem Arbeitsmarktservice, den Pensionsversicherungen und der Finanzbehörde übertragen. Die könnten die tatsächlich Bedürftigen mittels einfachem Knopfdruck eruieren. Denn es ist einfach nicht nachvollziehbar, dass der Herr Bürgermeister auch hunderttausende ‚Gstopfte, wie beispielsweise Ex-Länderbankchef- und Ex-Bundeskanzler Vranitzky oder die Luxuspensionisten der Nationalbank etwa zum Gratiseinkauf einlädt und dann dem Steuerzahler dafür die Rechnung präsentiert. Besser zwei statt nur einen Gutschein für Arbeitslose und tatsächlich Bedürftige abgeben, als ‚zusätzlich Wasser in die ohnehin voll gefüllten Schwimmbecken der Reichen und Superreichen zu schütten‘“, so die beiden Floridsdorfer WIFF-Lokalpolitiker abschließend.– Foto: ö24/„Österreich“