Bgm. Ludwigs „Essensgutscheine für alle“ ein Fall für die Justiz? WIFF: „SPÖ-Wahlwerbung aus der Gießkanne mit unserem Steuergeld!“

Nach dem „Taxi-Gutschein“ für alle setzt der Wiener SPÖ-Bürgermeister Ludwig jetzt „noch Eins drauf“: Alle rund 950.000 Wiener Haushalte werden von Ludwig demnächst mit Essensgutscheinen beglückt. 25 Euro für Einzelpersonen, 50 Euro für Zwei- und Mehrpersonen-Haushalte. Einzulösen sein werden diese Gutscheine in Wirtshäusern, Espressi und Kaffeehäusern sowie – laut Tageszeitung „Heute“ – auch an Kebab-Ständen. Allerdings nur in Betrieben, die bei der Aktion mitmachen wollen.
Für die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald ist diese Vorgangsweise billigste Wahlwerbung auf Kosten der Wiener Steuerzahler. „Eine solche Aktion etwa für alle Arbeitslosen, Mindestrentner und Kleinpensionisten, selbstverständlich nach Landtagsbeschluß, könnte man ja durchaus unterschreiben. Wenn der Bürgermeister aber auch die ‚Gstopften‘ – darunter nur als Beispiele etwa auch Multipensionisten wie beispielsweise Ex-Kanzler Franz Vranitzky und Ex-Bgm. Michael Häupl oder auch Ex-Stadträtin Renate Brauner&Co. – unter dem billigen Vorwand, die Wiener Gastronomie zu unterstützen, auf Steuerzahlers Kosten zum Essen einlädt, müssten bei der Rathaus-Opposition eigentlich alle Alarmglocken läuten!“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker.

Da Ludwigs „Wahlkampf-Füllhorn“ überdies ohne Landtagsbeschluss unter dem Deckmantel einer erforderlichen „Notverordnung“ ausgeschüttet werden soll, könnte „Spendierhosen-Ludwig“ mit seiner Aktion durchaus ein Fall für die Justiz werden.