„Brandschutz“ a là „Wiener Wohnen“: Türkränze und Schuhkasterln – Der „kleine, aber feine“ Unterschied.

Emsig sind die Hausbetreuer von „Wiener Wohnen“ in den Gemeindebauten unterwegs, um „feuergefährlichen Türschmuck“ an den Wohnungstüren der Mieter aufzuspüren. Wer der Aufforderung zur Entfernung nicht nachkommt, dem droht die kostenpflichtige „Ersatzvornahme“.

Und dafür werden dem „straffälligen“ Mieter dann satte 55 Euro an Entsorgungskosten in Rechnung gestellt. „Die Beurteilung, welche Gegenstände laut Feuerpolizeigesetz brennbar sind und daher entfernt werden müssen, erfolgt allerdings sehr unterschiedlich und ist oftmals nicht nachvollziehbar“, kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek an Hand eines Beispielsfalls aus der Floridsdorfer Justgasse, den die Betroffene, Gabi H., wie folgt schildert: „Ich habe unter der Servicenummer von ‚Wiener Wohnen‘ Beschwerde darüber geführt, dass wir unseren Kranz an der Wohnungstür abnehmen mussten, während nur einen Stock höher seit gefühlt ‚ewigen Zeiten‘ ein aus Holz gefertigter Schuhkasten der dortigen Mieterfamilie auf dem Gang steht. Die erstaunliche Antwort von ‚Wiener Wohnen‘: Ich solle das nicht so eng sehen“…