Broschürenflut samt SP-Politwerbung auf Kosten der Steuerzahler

Sogar aus einem Kochbuch „strahlen“ die SP-Granden Ludwig und Papai – WIFF fordert Gebarensprüfung durch den Rechnungshof.

Monat für Monat lässt der Wiener Magistrat eine Unzahl von Broschüren, Heften und Foldern produzieren, in denen die „Leistungen der Stadt für ihre Bürger“ präsentiert werden. Und aus fast jedem dieser Druckwerke lachen einem die diversen roten oder grünen Stadtpolitiker entgegen und gefallen sich in ausschweifendem Eigenlob. Tatsächlich landet allerdings ein Großteil dieser Hochglanz-Druckwerke, die zuhauf auch in den Bezirksvorstehungen und Magistratischen Bezirksämtern aufliegen, mangels Interesse der Bürger als Adressaten in den Papierkontainern.
„Hier werden alljährlich Millionen an Papier- und Druckkosten sozusagen beim Fenster hinaus geworfen. Zudem handelt es sich wohl auch um verbotene Mitfinanzierung von Politwerbung auf Kosten der Steuerzahler“, ist WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek überzeugt.
Sozusagen ein „Gustostückerl“ stellt das zur Zeit auch in der Bezirksvertretung aufliegende „Kochbuch“ mit dem Titel „Essbares Floridsdorf“ dar. Schon auf Seite 3 lachen dem geneigten Leser von einem „Jugendfoto“ der Floridsdorfer SP-Obmann und Stadtrat Ludwig und sein Freund Bezirksvorsteher Papai entgegen, die mit „Tipps“ und „Informationen“ aufwarten.
„Es kann einfach nicht mehr länger hingenommen werden, dass SP- und Grün-Politiker reine Eigen- und damit Parteiwerbung auf Kosten der Wiener Steuerzahler betreiben. Derartige Druckwerke und auch Zeitungsinserate müssen künftig frei von Politikerköpfen sein, Politwerbung soll gefälligt aus den jeweiligen Parteikassen finanziert werden, die ja ohnehin Jahr für Jahr mit Millionen aus dem Steuertopf gefüllt werden“, fordert Schimanek und regt auch eine Prüfung der Gebarung des u. a.  für Druckaufträge verantwortlichen Presse- und Infomationsdienstes der Stadt Wien  durch den Rechnungshof an.
Broschüren-Wien1
Broschüren-Wien2
Broschüsen-Wien3