Brünner Straße: Empörung über „Kunstprojekt“ wächst.

Seit sich in den Räumen der ehemaligen „Kofferzentrale“ in der Brünner Straße (nächst der Fa. Holzmann) eine seltsame „Kunstinitiative“ niedergelassen und von dort aus u. a. auch in Gestalt maskierter „Künstler“ agiert, häufen sich die Bürgerbeschwerden.

„Vor allem in den Abendstunden herrscht lautstarkes Treiben vor dem Geschäftslokal, Behinderungen von Passanten und sogar des Straßenverkehrs sind an der Tagesordnung und an ein Einschlafen unserer Kinder ist überhaupt nicht zu denken“ (siehe auch Video), so die an WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald gerichteten Beschwerden von Bewohnern aus zwei gegenüber liegenden Häusern. –

Für Turtenwald ein unhaltbarer Zustand: „Auch wenn der Spuk Ende Juni vorbei sein wird, kann man ein solches Verhalten nicht tolerieren. Zwar gab es bereits Polizeieinsätze, aber kaum ist die Polizei weg, geht das Treiben laut Schilderung der Anrainer lautstark weiter. Für uns von WIFF erhebt sich die Frage, wer im Wiener Rathaus dieses dubiose ‚Kunstobjekt‘ mit Steuergeldern subventioniert. Denn das Verständnis für Kunst hört dort auf, wo Belästigungen der Mitbürger beginnen!“