Bürgerkritik an interimistischen Ministern für Inneres und Justiz: „Wir wollen die volle Wahrheit über die Herkunft von Verbrechern!“

Auch wenn es politische Mitbewerber anders darstellen und sogar manche Medien bereitwillig bei der Desinformation der Öffentlichkeit mitmachen: Immer mehr auch Nicht-Freiheitliche wünschen sich Herbert Kickl (FPÖ) in der Funktion des Innenministers zurück.

„Der war zwar oft sehr hart in der Sache, aber stets geradlinig nach dem Motto ‚Was wiegt’s, das hat’s‘. Und Kickl hat auch dafür gesorgt, dass Frau und Herr Österreicher via Medien stets über Vornamen und abgekürzte Familiennamen sowie Herkunftsländer von Straftätern informiert wurden. Von seinem interimistischen Nachfolger Peschorn wird uns dieses Recht auf volle Information plötzlich verweigert“ – diese und ähnliche Kritiken beherrschen seit kurzem immer häufiger so manche Floridsdorfer Stammtisch-Debatten. Tatsächlich wird die Information über Straftäter an die und daher auch durch die Medien immer verwaschener.
 
„Es ist zu wenig, wenn man beispielsweise nach der Festnahme einer Bande von Gewalttätern von ‚zwei Serben und zwei Österreichern‘ schreibt. Die Öffentlichkeit hat auch ein unbedingtes Recht darauf zu erfahren, ob es sich bei den ‚zwei Österreichern‘ nicht vielleicht um zwei Täter mit Migrationshintergrund handelt!“, fordert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek die Interimsminister für Justiz und Inneres, Jabloner und Peschorn, dazu auf, „nach dem Beispiel Kickls dem Recht der Bevölkerung auf ungeschönte Information umgehend zu entsprechen!“
 
Zugleich erinnert Schimanek an die – wie er ausführt – „irreführenden Veröffentlichungen“ über die Herkunft der knapp 9.000 in österreichischen Gefängnissen einsitzenden verurteilten Straftäter. „Knapp 49% der Häftlinge sind dem zu Folge Ausländer, rund 51% werden im jüngsten Jahresbericht als ‚Österreicher‘ apostrophiert. Ich meine, die Öffentlichkeit hat auch ein Recht darauf zu wissen, wie viele dieser 51% Österreicher einen Migrationshintergrund aufweisen!“. – Foto: Bericht in „Österreich/Oe24“ vom 24. August, Seite 14.