Bushaltestelle Anton Störck-Gasse: Kostspielige Verkehrsfalle.

Die Bushaltestelle der Linie 36A in der Anton Störck-Gasse erweist sich seit Jahren als ansehnliche Einnahmequelle für einen Abschleppdienst (und…?). Ursache hierfür ist die von WIFF schon oftmals kritisierte Tatsache, dass der Haltestellenbereich keine Bodenmarkierungen aufweist. Zudem werden Fahrzeuglenker bei ihrer Suche nach einem geeigneten Parkplatz auch durch die Beschaffenheit der Fahrbahn in die Irre geleitet.

Um die Entstehung von Spurrinnen im Asphalt zu vermeiden, wurde nämlich der  Haltestellenbereich mit Pflastersteinen versehen, leider aber nicht zur Gänze. Einige Meter des Bereiches weisen nach wie vor eine Asphaltdecke auf, was mangels Bodenmarkierung im Haltestellenbereich permanent für Verwirrung sorgt. „Damit wird den Parkplatzsuchenden der Eindruck vermittelt, die Bushaltestelle endet mit der Pflasterung – so wie bei vielen anderen Haltestellen etwa mit den Betonfeldern. Und dann ist immer sehr rasch der von den Kontrolloren der Wiener Linien herbei gerufene Abschleppdienst vor Ort. Die Folge: Beträchtliche Kosten für Polizeistrafe und Abschleppung. Wir fordern daher die Wiener Linien auf, entweder für die einheitliche Fahrbahngestaltung im Haltestellenbereich zu sorgen, oder den Bereich mit geringstem Finanzaufwand via MA 28 durch Bodenmarkierungen kenntlich machen zu lassen. Die beiden vorhandenen und fast unsichtbaren dünnen gelben Stricherln sind als Kennzeichnung jedenfalls nicht akzeptabel“, appellieren die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald an die Wiener Linien.
Wenig hilfreich seien nach Meinung der beiden Bezirkspolitiker auch die laut Zeugenaussagen auf Nachfrage Betroffener oft überheblichen Hinweise der Wiener Linien, ‚man möge halt die Straßenverkehrsordnung lesen‘. „Da müsste jeder durch die unterschiedliche Fahrbahnbeschaffenheit in die Irre geführte Parkplatzsuchende ein Maßbahn zur Hand haben, um das Ende des Haltestellenbereiches zu eruieren. Zumindest eine – wenn von der StVO auch nicht vorgeschriebene – weiße Bodenmarkierung wie bei anderen Bushaltestellen auch ist daher umgehend erforderlich, wollen sich die Wiener Linien weitere Vorwürfe ersparen, selbst in irgend einer Form an der Abzocke der Autofahrer beteiligt zu sein“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.