Buslinie 29A: Haltestelle Adolf Loosgasse/Ecke Oswald Redlich-Straße für Behinderte und Ältere „eine Qual“

Weil die „Wiener Linien“ und die MA 46 bei der Genehmigung der Bushaltestelle der Linie 29A in der Adolf Loos-Gasse/Ecke Oswald Redlich-Straße (Fahrrichtung U1/S-Bahn) gedanklich nicht ganz bei der Sache gewesen sein dürften, fürchten sich seither viele gehbehinderte und ältere Fahrgäste beim Besteigen oder Verlassen der Linienbusse. Die simple Ursache: Die Einschleifspur der Busse bei der Einfahrt in die Haltestelle wurde zu kurz bemessen. Daher ist es den Buslenkern nicht möglich, den Bus in der Haltestelle parallel zur Gehsteigkante anzuhalten.

„Auf den Rollstuhl angewiesene und gehbehinderte Personen bedürfen beim Ein- und Aussteigen stets der Hilfe des jeweiligen Buslenkers, dennoch hat sich erst zuletzt eine ältere Frau eine arg blutende Verletzungen zugezogen. Meine Beschwerden bei den Wiener Linien und bei Bezirksvorsteher Papai sind bisher aber leider erfolglos geblieben“, so Hugo F., der WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek zu einem Lokalaugenschein gebeten hatte. – „Dabei hat es laut Mitteilung der ‚Wiener Linien‘ bereits am 24. November des Vorjahres eine Behördenverhandlung mit der Entscheidung gegeben,’den Parkwinkel um acht Meter zurückzuverlegen und zur ordnungsgemäßen Einfahrt der Busse einen entsprechenden Einfahrtskeil zu markieren’“, wundert sich der Bezirkspolitiker vor Ort über die Untätigkeit der Behörde.
 
„Aber auch die ‚Wiener Linien‘ müssen umgehend aktiv werden. Es geht nicht an, dass man Antwortschreiben an Beschwerdeführer mit dem Hinweis enden lässt: ‚Der Umsetzzeitpunkt der verordneten Maßnahmen obliegt nicht den Wiener Linien. Wir bitten Sie sich an die Stadt Wien zu wenden‘. Diese Vorgangsweise kann man nur als peinliches Abputzen bezeichnen“, so Schimanek und fordert die ‚Wiener Linien‘ und die beiden Magistratsabteilungen 46 und 28 dazu auf, hier umgehend tätig zu werden. „Denn der nächste Schneefall kommt bestimmt. Und dann müssen alle Fahrgäste durch den sich im Rinnsal ansammelnden Schneematsch steigen, um in den Bus zu gelangen“. – Fotos: Franz Hödl.