BV Lehner wieder mitten im „Fettnapf“: „Keine ausländische Firmen bei Fenstertausch in Gemeindebauten“ – WIFF–Wir für Floridsdorf tritt den Gegenbeweis an

BV Lehner wieder einmal fern der Realität. „Fenstertausch in Gemeindebauten nur durch heimische Firmen“. – Da lachen doch die Hühner – und mit diesen auch zahlreiche Bewohner von Gemeindewohnungen, die in den letzten Jahren Augenzeugen davon waren und auch heute noch sind, dass ausländische Firmen den Tausch kaputter Fenster vornehmen. Unser Beweisfotos: Transporter mit slowakischen Kennzeichen vor dem Konrad Lösch-Hof, während die Insassen die völlig desolaten Fenster einiger Wohnungen tauschten.
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Wir wollen dem uninformierten Bezirksvorsteher auf die Sprünge helfen.  Es mag schon sein, dass den Zuschlag für den Tausch von Fenstern und Türen in Gemeindebauten eine oder mehrere heimische Firmen (Briefkastenfirmen?) erhalten. Diese aber geben die Arbeiten dann flugs an billig arbeitende slowakische, ungarische oder polnische Firmen weiter, stellen aber die Rechnungen an Wiener Wohnen auf dem eigenen Briefpapier aus. Natürlich mit dem entsprechenden Aufschlag für die „Manipulation“…
Dadurch entgehen der Stadt Wien beträchtliche Steuereinnahmen – und die Inhaber der heimischen „Vermittlerfirmen“ leben von der nicht unbeträchtlichen Differenz.
WIFF-Obmann BR Hans Jörg Schimanek: „Mit solchen Praktiken wird nicht nur der Stadtsäckel – und damit wir alle – geschädigt, es erhebt sich die Frage, warum man hier derartige Zwischenhändler benötigt!? Wenn die Herrschaften im Ludwig’schen Wohnressort schon meinen, mit derartigen Vergabepraktiken die Zahl der arbeitslosen heimischen Arbeiter steigern zu müssen, könnten sie doch solche Aufträge in Eigenregie an billige ausländische Firmen vergeben und damit wenigstens Steuergeld sparen!