C21: Noch immer kein Zebrastreifen – BV Papai (SPÖ) „kann nichts machen…“

Mit der deutlichen Frequenzsteigerung der Geschäfte im Strebersdorfer Einkaufszentrum C21, dem Bau eines großzügigen Kreisverkehrs in der Prager Straße an der Zentrumseinfahrt und nicht zuletzt mit der Errichtung einer Bushaltestelle an der Stadteinwärts-Fahrbahn wurde seitens der Bevölkerung in den vergangenen Jahren auch der Ruf nach einem „Zebrastreifen“ über die Prager Straße immer lauter. Auch Bezirksvorsteher Papi (SPÖ) „kämpft seit Jahren“ für die Errichtung eines gesicherten Überganges.

„Welchen Stellenwert Papai allerdings im Wiener Rathaus hat, kann man allein daraus ersehen, dass sein ‚Jahre langer Kampf‘ bisher rein gar nichts bewirkt hat. Seine Ausreden, die Herstellung eines Zebrastreifens liege im Verantwortungsbereich der grünen Vizebürgermeisterin Hebein, lösen langsam Mitleid aus“, kritisieren die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald das fehlende Durchsetzungsvermögen des Bezirksvorstehers und Floridsdorfer SPÖ-Bezirksparteiobmannes ebenso wie die Untätigkeit der Floridsdorfer Grünen.
 
„Warum bittet man die Vizebürgermeisterin nicht zu einem raschen inoffiziellen Lokalaugenschein? Nicht zu einer Zeit mit geringem Fußgänger- und Autoaufkommen, sondern zur Hochfrequenzzeit. Dann könnte sich Hebein von der Berechtigung der Forderung der Bürger selbst überzeugen. Frequenzzählungen der Behörde zu ‚Leerzeiten‘ als ‚Gegenbeweis‘ sind hier völlig nutzlos“, so die beiden WIFF-Bezirksräte. Und an die Adresse der grünen Vizebürgermeisterin gerichtet: „Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin! Bei allem Verständnis für Ihre Vorliebe für Radfahrer und – Ihnen zuliebe – Radfahrerinnen kann es doch nicht in Ihrem Interesse sein, dass man vor Ort zwar den neuen Radweg unübersehbar deutlich markiert und beschildert hat, ein ebenso wichtiger gesicherter und markierter Fußgänger-Übergang über die Prager Straße hingegen bisher versagt wird. Noch dazu mit der Begründung, es sei ja bisher noch nichts passiert…“