Carabelligasse: „Verunglückte“ Bus-Haltestelle der neuen Linie „36B“.

Die Haltestellen-Logistiker der „Wiener Linien“ dürften von ihren Kollegen durch die rasche Inbetriebnahme der neuen Buslinie „36B“ offensichtlich „überrollt“ worden sein.

„Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass in der Carabelligasse auf Höhe des Heinz Nittel-Hofes in einer Husch-Pfusch-Aktion (O-Ton eines „Wiener Linien“-Einsatzbeamten) ein völlig irreführendes Haltestellen-Provisorium in Betrieb genommen werden konnte“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek anlässlich eines von betroffenen Anrainern erbetenen Lokalaugenscheines.
 
Bemängelt wird, dass eine ob der Fahrgästefrequenz keineswegs erforderliche „Doppelhaltestelle“ geschaffen wurde, die noch dazu von einer breiten Tiefgaragenein- und Ausfahrt unterbrochen ist. Zudem sind durch diese Maßnahme mehrere der in diesem Gebiet heiß begehrten Parkplätze verloren gegangen. „Abgesehen davon, dass der Wartebereich des neuen Teils der nunmehrigen Doppelhaltestelle wegen des dortigen Strauchbestandes nur zur Hälfte genutzt werden kann, fehlen auch die vor allem bei Neuerrichtung einer Bushaltestelle unbedingt erforderlichen Bodenmarkierungen, was bereits zu vielen Abschleppungen geführt hat“, kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und fordert die „Wiener Linien“ auf, die neue Haltestellentafel umgehend wieder zu entfernen und die kaum zehn Meter weit entfernt bestehende Haltestelle der Linie „36A“ auch für die Linie „36B“ zu nutzen, wie dies ja an der zweiten Bus-Haltestelle in der Carabelligasse der Fall ist.