Chaos um elektronischen Impfpass

Die Fehler rund um den elektronischen Impfpass häufen sich. Nicht nur, dass Betroffene beim Herunterladen ihres Grünen Impfpasses ein falsches Serum (siehe Bericht Kronenzeitung) als verabreichten Impfstoff entdecken, fehlt bei manchen Dokumenten gleich eine ganze Impfung.

So präsentierte beispielsweise Helmut H. im Gespräch mit WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek seinen gelben Impfpass, in dem beide im Donaustädter Gesundheitszentrum Schrödingerplatz erfolgten Covid-Impfungen (30. März und 20. April 2021) eingetragen sind. „Als ich am 25. Juni in der Apotheke meinen elektronischen Impfpass ausdrucken ließ, glaubte ich meinen Augen nicht trauen zu dürfen. Da war zwar meine erste Impfung vom 30. März angeführt, die zweite Impfung hingegen fehlte. Laut Behörde bin ich also nur einmal geimpft“, so der verwunderte „Impfling“.
 
Schimaneks Resümee: „Hier handelt es sich ganz sicher um keine Fehler bei Maschinen oder Elektronik. Aber selbst wenn man zugestehen muss, dass dort, wo Menschen arbeiten, eben auch Fehlleistungen passieren, scheint eigentlich das gesamte ‚Impf-System‘ längst überholungsbedürftig“.