Corona: SPÖ entfacht Polit-Streit um Rotes Kreuz – WIFF: „Bündelung der Kräfte würde Effizienz erhöhen und Steuergeld sparen!“

Weil die Bundesregierung das Rote Kreuz – die größte Rettungs- und Hilfsorganisation Österreichs – mit diversen Aufgaben im Kampf gegen das Corona-Virus beauftragt hat, beklagen die der SPÖ nahe stehende Volkshilfe und der ebenfalls „rote“ Samariterbund eine zu große Nähe zwischen dem Roten Kreuz und der Bundesregierung.

„Das schade allen NGOs, die anderen Organisationen fürchten auch um Spendengelder…Es sollten mehrere Organisationen zu Rate gezogen werden“, zitiert der ORF-Teletext Volkshilfechef Fenninger und den Samariterbund. Und für den „i“-Punkt sorgte dazu SPÖ-NÖ-Landeshauptmann Stellvertreter Schnabel, der durch das Vorgehen der Bundesregierung eine Bevorzugung des Roten Kreuzes bei der Medienpräsenz beklagt. Dazu die beiden Floridsdorfer WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald: „Schnabls Sorgen möchten wir haben…
 
In Akut-Situationen braucht es keinesfalls viele Köche, die verderben ja bekanntlich zumeist den Brei. Vielmehr soll in ‚Zeiten wie diesen’ möglichst rasch und effizient gehandelt werden“. Berechtigt hingegen sei die die ‚rote‘ Kritik rund um die „STOPP CORONA APP“. Das Management der 15 Millionen Euro schweren Werbekampagne für diese „Schau auf Dich, schau auf mich“-PR-Aktion wurde nämlich ebenfalls dem Roten Kreuz übertragen. „Nicht riechen, sondern geradezu stinken tut es allerdings, wenn man weiß, dass das Rote Kreuz den Werbeauftrag umgehend an eine „türkise‘ und eine ‚grüne‘ Agentur weiter gegeben hat. Da fällt einem doch glatt der Slogan ’Schau auf Dich – schau auf mich’ ein“, so Schimanek und Turtenwald, die sich abschließend weit über den „Floridsdorfer Tellerrand“ hinaus lehnen: „Was bei der Zusammenlegung der Krankenkassen möglich war, müsste doch auch bei einem Großteil der Hilfsorganisationen wie Rotes Kreuz, Samariterbund, Hilfswerk, Volkshilfe möglich sein. Gebündelte Kräfte bringen ja bekanntlich bei gutem Management fast immer weitaus mehr Effizienz. Und die zu erzielenden Einsparungen könnten letztlich wieder in noch bessere Leistungen investiert werden!“