Das „Rote Imperium“ schlägt immer wieder zu: Spitzenarzt Dr. Gernot Rainer ist kein Einzelfall

Das „Rote Imperium“ schlägt immer wieder zu: Spitzenarzt Dr. Gernot Rainer ist kein Einzelfall. Auch Univ.-Prof. Kaspar Sertl (Floridsdorfer Krankenhaus) und WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald als Hausmeister im Gemeindebau wurden Opfer der „rathäuslichen Säuberungswelle“.

1-Dr.-Gernot-RainerWeil er sich mit der SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely angelegt und überdies zum Ärger der roten Gewerkschaft eine eigene gewerkschaftliche Standesvertretung für Ärzte (Asklepios) gegründet hatte, ereilte den anerkannten Lungenfacharzt am Otto Wagner-Spital, Dr. Gernot Rainer, vor kurzem die Kündigung durch seinen Arbeitgeber, den Krankenanstaltenverbund (KAV). Kurz zuvor waren dem Mediziner von seinem Vorgesetzten hinsichtlich seiner fachlichen Eignung Spitzennoten attestiert worden. Kündigungsursache für den Gewerkschaftsgründer: „Zu wenig Identifikation mit den Gesamtinteressen der Dienststelle bzw. der Stadt Wien“… – was immer das auch heißen mag.
Und weil dieser Fall binnen kürzester Zeit großes Medienecho erhalten hat, haben bereits tausende empörte Bürger die von der Ärztekammer gestartete Petition für den anerkannten Mediziner unterschrieben.
2-Ossi-3-11-13-KopieEiner der ersten Unterzeichner der Petition für Dr. Rainer war WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald, hatte ihn doch im Vorjahr ein ähnliches Schicksal ereilt. Viele Jahre war er als Hausmeister in einem Gemeindebau in der Großfeldsiedlung tätig gewesen, ehe ihm seine Tätigkeit und Funktion als Landesparteiobmann-Stv. bei der Bürgerpartei WIFF – Wir für Floridsdorf zum „Verhängnis“ wurde. –  Dazu der Bezirkspolitiker: „Schon bald nach Gründung unserer Partei begann seitens Wiener Wohnen ein übles Mobbing gegen mich. Vorerst scheiterte allerdings ein unter Vorgabe unwahrer Beschuldigungen eingeleitetes Kündigungsverfahren vor dem Arbeits- und Sozialgericht kläglich. Im Vorjahr bedienten sich die Herrschaften dann schließlich der im Wiener Hausbesorgergesetz vorgesehenen Möglichkeit einer Kündigung ‚ohne Angabe von Gründen‘, was letztlich für mich zum Verlust meines Arbeitsplatzes führte“. Für manche Insider und für Turtenwald selbst war hier die Handschrift des Floridsdorfer SP-Bezirksparteiobmannes und Chefs von Wiener Wohnen, Stadtrat Ludwig, unverkennbar.
3-Sertl1Aber auch das Floridsdorfer Krankenhaus war Ziel einer „Säuberungsaktion“ a lá Gesundheitsstadträtin Wehsely.
Dort hatte sich Univ.-Prof. Kaspar Sertl, Chef der Internen Abteilung und Leiter des angeschlossenen  Geriatriezentrums, seitens des KAV und der Stadträtin nicht den Mund verbieten lassen. Die Folge: Kündigung mit 60 Jahren, obwohl Sertl seinen Dienst durchaus noch bis zum 65. Lebensjahr hätte erfüllen wollen.
Fotos:  Asklepios, Wolfimania, Sertl.